Life Coaching oder doch lieber durch das Leben lernen?

Was wäre, wenn in 10 Jahren alles noch so ist wie jetzt?

Du willst was ändern, aber weißt nicht wie?

Du willst gar nichts ändern – warum willst Du dann den Artikel lesen?

Hier erfährst Du an einigen Beispielen, was Du ganz konkret für Dich erreichen kannst und wie Dir das auch gelingt.

Ich beweise Dir, warum nur „durch das Leben lernen“ nicht mehr zeitgemäß ist und was Du stattdessen tun kannst.

Mein Appell: Mach‘ Dich auf den Weg. Die beste Zeit dafür ist JETZT.

Geschwindigkeit der Veränderung

In einem rasanten Zeitalter zu leben ist ganz wunderbar. Nie war die Anzahl der neuen Erkenntnisse in unterschiedlichen Bereichen höher als jetzt. Die Technik entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die schwindelig macht.

Und was ist mit uns? Wie halten wir mit?

In unserem Informationszeitalter ist Wissen überall abrufbar. Egal welches Thema ich lernen will: Kein Problem, das Internet macht es möglich.

Wir alle sind lernfähig! Wenn wir motiviert sind. Vielleicht nicht immer lernwillig, aber das darf auch sein.

Wie schnell können wir lernen?

Ein kleines Kind klettert auf einen Schaukelstuhl, stellt sich auf und kippt mit dem Stuhl um. Was hat es gelernt?

  • Wenn ich mich auf einen Schaukelstuhl stelle und an die Lehne anlehne, falle ich um.
  • Wenn ich mich auf einen Schaukelstuhl stelle, falle ich um
  • Schaukelstühle sind gefährlich
  • Auf einen Stuhl zu klettern und zu stehen ist gefährlich
  • Auf einen Stuhl zu klettern ist gefährlich
  • Stühle sind gefährlich
  • Stühle, Hocker und alles worauf man weiter oben sitzt sind gefährlich

Grandios ist, wenn ich wie im 1. Punkt beschrieben lerne, sehr differenziert. Das bringt mich weiter.

Leider neigen wir aber zum Verallgemeinern und dann beginnen wir einen Workaround. Nicht wirklich bewusst setzen wir uns nur auf die Kante: Dann kann ich besser aufspringen und Schaukelstühle vermeide ich einfach. Wir denken nicht darüber nach, wir tun es.

Es ging wirklich schnell, das zu lernen.

Und wie lange schleppe ich eine solche Vermeidungsstrategie mit mir herum, bevor ich überhaupt kapiere, dass ich gerade vermeide?

Und was dann? Dann habe ich vielleicht die Hälfte meines Lebens schon um, ehe ich meine wahre Leidenschaft für Schaukelstühle entdecke.

Nicht schlimm, unser Leben ist ja schier endlos und es war doch nur ein Schaukelstuhl, oder?

Wie schnell geht Veränderung?

Wir alle können verflixt schnell lernen, wenn die Emotion hoch genug ist.

Ich fahre seit 20 Jahren unfallfrei Aufzug und eines Tages fällt er durch einen Defekt hinunter. Wir werden durch ein Kissen im untersten Stock aufgefangen. Zuvor aber bin ich 40 Stockwerke gestürzt – 40 Stockwerke lang „Todesangst“.

Was glaubst Du, wie werde ich mich morgen fühlen, wenn ich vor dem Aufzug stehe? In wie vielen Sekunden hat mein ganzes System gelernt, dass Aufzüge gefährlich sind?

Die 4 wichtigsten Ergebnisse, die Du für Dich nutzen kannst

  • Lerne differenziert. Beziehe alle Umstände mit ein.
  • Nimm die Emotion aus vergangenen Situationen, wenn sie Dich bremst.
  • Beziehe Deine Emotion in zukünftige Veränderungsprozesse ein. Je höher die Emotion, umso steiler die Lernkurve.
  • Fang‘ an! Die beste Zeit ist jetzt.

Wie macht man das:

Lerne differenziert. Beziehe alle Umstände mit ein

Wir alle neigen zu Verallgemeinerungen. Das ist sehr nützlich, um fokussiert zu bleiben. Nicht nützlich ist es beim Lernen. Wenn wir lernen, sollten wir einen methodischen Ansatz verfolgen.

Nimm den Schaukelstuhl als Beispiel. Der nächste Versuch wäre, zu stehen, ohne sich anzulehnen. Mit einem halbwegs passablen Gleichgewichtssinn funktioniert das schon. Wenn nicht, sollten wir uns setzen. Dann ist das Fazit: Sitzen klappt gut auf einem Schaukelstuhl. Wir könnten Klötzchen unter die Kufen legen, das würde auch funktionieren.

Das heißt, immer nur einen Parameter ändern und dann schauen, ob es klappt. Klingt logisch, also warum schreibe ich das? Weil wir es nur dann tun, wenn wir bewusst handeln.

Leider reagieren wir oft unbewusst mit Vermeidungsstrategien. Diese sorgen im Laufe unseres Lebens für immer weniger Qualität und das reden wir uns schön.

Wir sagen: Ich mochte Schaukelstühle eh noch nie oder

  • vor Leuten reden
  • auf der Autobahn fahren
  • alleine sein
  • fliegen
  • Menschenmengen
  • Prüfungen
  • Höhen

Nimm‘ die Emotion aus vergangenen Situationen, wenn sie Dich bremst

Was hast Du schon erlebt, was Du bitte niemals mehr erleben möchtest oder gesagt bekommen, was Du niemals mehr hören möchtest? Vielleicht ist es schon Jahre her, aber Du bekommst es nicht aus dem Kopf. Andere würden es möglicherweise sogar ein Trauma nennen.

Und es bremst Dich. Willst Du das weiter zulassen? Dich von einer Uraltangelegenheit bremsen lassen? Ändern kannst Du die Vergangenheit nicht, aber sie ist vorbei. Warum sich damit auch noch die Zukunft versemmeln? Das ist nicht logisch.

Ich hör‘ es schon rufen: Das kannst Du nicht sagen, ein Trauma wird man doch nicht einfach los. Hey, möglicherweise ist es nicht einfach – vielleicht aber doch, kommt auf den Einzelfall an.

Es gibt Coaching-Methoden, die das können. Sieh Dich einfach um und hör‘ nicht damit auf, wenn der erste Versuch nicht sofort klappt. Das, was Du mit Dir herumträgst, trägst Du doch auch schon länger!

Beziehe Deine Emotion in zukünftige Veränderungsprozesse ein
Je höher die Emotion, umso steiler die Lernkurve

Wenn Du etwas ändern willst:

  • schlank werden
  • mehr Sport
  • keine Angst mehr vor …

mach‘ Dir klar warum. Ich habe gerade 16 kg abgenommen, weil ich einen Hund habe, der kein Verständnis dafür hat, dass meine Füße und Knie wehtun, wenn ich stundenlang durch den Wald laufe – mein Körper wehrt sich leider gegen Übergewicht.

Was habe ich also getan? Ich habe mir alle Lebensmittel verleidet, die ich nicht mehr essen will. Beispiel Schokolade: Ich sehe bei herkömmlich hergestellter Schokolade nicht mehr die Schokolade sondern etwas Ekliges, was meinen Stoffwechsel und mein Immunsystem schwächt, Alzheimer beschleunigt, Krebs begünstigt. Das gilt für alles, in dem Zucker ist.

Bei Lebensmitteln, die schon verarbeitet sind, werte ich diese ganzen Zusatzstoffe als persönlichen Angriff auf meinen Körper.

Mein Bild ist eine Attacke, die von kleinen wuseligen, nicht genau definierbaren Nicht-Lebewesen auf meinen Körper ausgeübt wird. Meine Armee (lauter kleine Ritter) der Abwehrstoffe versucht sich mit Schild und Schwert zu behaupten, versagt aber gegen die Übermacht.

Diese Bilder müssen Dir nichts sagen, Du benötigst Deine eigenen. Es sind Beispiele dafür, wie ich Emotionen nutze, um das zu erreichen, was ich will.

Ich gebe einfach noch einige Beispiele für innere Bilder:

  • Joggen: fühlen, wie der Sauerstoff den Kopf frei macht und die Synapsen schneller schalten, danach verteilt er sich heilend im ganzen Körper
  • Vor oder mit vielen Menschen sprechen: Die positive Energie spüren, die man bekommt, wenn viele Menschen Dich anschauen (bekommt man nur mit, wenn man gerade keine Angst hat)
  • Gegen Viren: Siegerbild meiner ritterlichen Armee nach einem Kampf

Wichtig ist, dass

  • es Deine eigenen Bilder sind
  • sie eine kraftvolle Aussage für Dich haben
  • sie detailliert sind

Fang‘ an! Die beste Zeit ist jetzt

Mal ehrlich, wie lange willst Du noch warten? Warum genau willst Du Dich schlecht fühlen? Ja, schon klar, Du fühlst Dich nicht schlecht, sondern einfach nur nicht so gut, wie Du Dich fühlen könntest. Ich finde, das reicht schon aus, um etwas zu ändern.

Ich warte noch bis …Prüf‘ Dich, ist das eine Ausrede oder ein Grund. Sei ehrlich, hört ja keiner außer Dir.

So ich habe fertig! Jetzt bist Du dran.

Liebe Grüße

Kirsten

PS: Hier findest Du einige Coaching-Angebote von mir