Ich knüpfe an den Blogartikel vom 04.12.20 an, in dem ich versprach, alle Stress auslösenden Punkte aufzugreifen und so sind wir heute bei Wertschätzung:

  • Der Umgang mit uns ist nicht wertschätzend, möglicherweise sogar ausgesprochen unfreundlich.

Der Punkt Wertschätzung ist trickreich, denn hier muss man sich im Vorfeld viele Fragen stellen, um an die Ursachen und Lösungen zu gelangen. Hier einige davon:

  • Wer genau macht das?
    • Einzelperson oder eine Gruppe Menschen?
    • Firmenklima?
  • Betrifft das viele oder nur mich?
    • Bin ich in einer Gruppe, die schlecht behandelt wird und damit in „Sippenhaft“?
    • Betrifft es nur mich?
  • Ist das meine Empfindung oder fällt anderen das auch auf? Achtung, hier frage nicht nur Menschen, die Dir ähnlich sind, sondern auch die, die eine andere Perspektive haben.

Dann muss ich mich selbst fragen, ob sich durch die Antworten eine andere Perspektive offenbart hat. Eine, die die Lösung nahelegt.

Jede Antwort birgt eigene Lösungen. Zwei greife ich hier auf.

Ist es das Firmenklima, stellt sich die Frage, ob ich – da ich nun weiß, dass ich nicht persönlich gemeint bin – damit umgehen oder den Umgang damit lernen kann. Dass sich das Klima einer ganzen Firma plötzlich ändert kann sicher auch passieren, ist aber eher selten.

Wenn ich nicht damit umgehen kann, muss ich mich neu orientieren, bevor meine Gesundheit betroffen ist!

Werde ich von einer einzigen Person schlecht behandelt, und andere nehmen das auch wahr, dann ist Kommunikation möglicherweise die Lösung.

Habe ich ein Talent für schwierige Kommunikation, dann kann es direkt losgehen, andernfalls würde ich das Gespräch gut vorbereiten, mich coachen lassen oder einen Mediator beauftragen.

Bei der Vorbereitung gilt: Frage nicht die Menschen, die genauso denken wie Du, sondern frage die, die Deinem Gesprächspartner ähnlicher sind und die Gedankengänge besser nachvollziehen können.

Wichtig ist in allen Fällen, dass eine Klärung herbeigeführt wird. Diese kann im Innen passieren, beispielsweise durch einen Perspektivwechsel oder ein Coaching. Im Außen durch Kommunikation, Mediation, Coaching oder ähnliches.

Ignorieren ist die denkbar schlechteste Variante, denn das kann sich auf die Gesundheit mental und physisch belastend auswirken.

Denk‘ daran, Du hast immer eine Wahl und auch wenn Du keine Wahl triffst, hast Du eine getroffen.

Viele Grüße und ein traumhaftes Wochenende.

Kirsten Katzenmayer

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