Stress durch das Verlassen der Komfortzone? Eine Verwechslung? Wie kann das sein?

Heute geht es um unsere Komfortzone. Ich knüpfe an den Blogartikel vom 04.12.20 an, der mit Folgendem begann:

Stress ist ein extrem häufig genutztes Wort und umschreibt einen Zustand, der die unterschiedlichsten Ursachen haben kann. Wir benutzen das Wort Stress zum Beispiel, wenn wir uns den Anforderungen von außen oder innen nicht mehr gewachsen fühlen.

  • Wir müssen mehr Aufgaben erledigen und haben nicht ausreichend Zeit zur Verfügung.
  • Wir hängen die Erwartung an uns selbst zu hoch und sind dann enttäuscht, wenn wir Qualität und/oder Zeit nicht einhalten oder wir beginnen erst gar nicht.
  • Wir müssen Aufgaben erledigen, denen wir uns in diesem Moment nicht gewachsen fühlen.
  • Wir müssen etwas tun, das uns „gegen den Strich“ geht.
  • Der Umgang mit uns ist nicht wertschätzend, möglicherweise sogar ausgesprochen unfreundlich.
  • Oder, oder, oder…

In dem Artikel hatte ich versprochen, alle Punkte aufzugreifen und so sind wir heute bei:

„Wir müssen Aufgaben erledigen, denen wir uns in diesem Moment nicht gewachsen fühlen.“

Was es für uns bedeutet neue Aufgaben zu übernehmen, denen wir uns nicht gewachsen fühlen

Und immer dann, wenn es um Aufgaben geht, denen wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen fühlen, müssen wir hinaus aus unserer Komfortzone. Wir beginnen unsere eigene Heldenreise.

Wer ist mutiger? Der Redner, der schon immer gerne vor vielen Menschen gesprochen hat, nie Angst davor hatte und nun vor 1000en spricht oder der, der nie vor anderen sprechen wollte und konnte, immer Angst davor hatte und heute vor 10 Menschen spricht?

Ich höre sehr oft: Das fühlt sich nicht gut an für mich, das mache ich nicht. Natürlich kann es sein, dass hier die Intuition gesagt hat: „Lass‘ es, der Weg ist nicht gut für Dich“, aber es kann genauso gut sein, dass diese Aufgabe Dich aus Deiner Komfortzone herausführt.

Sich gut fühlen kann auch bedeuten, in der Komfortzone zu bleiben, also nicht zu wachsen.

Wie erkenne ich die Unterschiede

Am besten bekommst Du den Unterschied heraus, wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst Deine Gefühle überprüfst. Stell‘ Dir die Frage, wie fühlt sich Wachstum für Dich an?

Es darf sein, dass Du einen Heidenrespekt vor Deiner Aufgabe hast und vielleicht auch, dass Du aufgeregt bist, wenn Du das tust.

Vielleicht hast Du sogar einen Vergleich, als Du schon einmal aus der Komfortzone herausgeklettert bist oder als Du etwas nicht getan bzw. getan hast, was sich im Nachhinein als Segen erwiesen hat.

Wenn Du Vergleiche ziehst, beginnst Du den Unterschied zwischen den Gefühlen beim Verlassen der Komfortzone und der Intuition, die Dir abrät, zu erkennen.

Wenn alles in Dir „nein“ sagt, sind wir beim nächsten Blogartikel in der nächsten Woche gelandet.

Wenn Du herausbekommen hast, dass Deine Aufgabe Dich aus Deiner Komfortzone bringt und Du Deine eigene Heldenreise beginnst, dann ist das, was Du als Stress empfunden hast, eigentlich das Verlassen Deiner Komfortzone. Jetzt ist Deine Zeit zu wachsen, der gefühlte Stress ist also positiver Stress, den Du begrüßen kannst, denn er bringt Dich weiter.

Viel Spaß beim Umdenken!

Deine Kirsten

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Kirsten
Author: Kirsten