Methoden2019-09-05T17:28:11+02:00

Hypnose zur Veränderungsarbeit

Die zur Veränderungsarbeit angewandte Hypnose ist nicht, wie häufig befürchtet, ein Verfahren, in dem das Bewusstsein vollkommen passiv ist. In dieser Hypnose kann ich die inneren Werte meines Hypnotisanden nicht überschreiben! Ich kann als Hypnotiseur nur so weit gehen, wie mein Hypnotisand sich einlässt.

Im normalen Wachzustand ist man auf der sogenannten Betafrequenz. In Hypnose zur Veränderungsarbeit befindet man sich, wie in der tiefen Meditation auch möglich, auf der Alphafrequenz. Hier hat der Hypnotisand einen Zustand erreicht, der ihm die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein erlaubt. Durch die Interaktion mit dem Hypnotiseur kann der Hypnotisand Antworten finden und Veränderungen initiieren.

Hypnose ist

  • eine Entspannungstechnik, bei der der Klient aufnahmefähiger wird.
  • ein Zustand gesteigerter Lernfähigkeit.
  • eine besonders tiefgreifende Form der Kommunikation.
  • eine Trancetechnik, mit der man innere Veränderungen in kurzer Zeit erreichen kann.
  • Hilfe zur Selbsthilfe – der Hypnotiseur ermöglicht dem Klienten das zu ändern, was dieser ändern möchte.

Anwendungsgebiete:

Letztendlich ist Hypnose generell ein sinnvolles Werkzeug, um Blockaden aufzuspüren und Veränderungen zu initiieren. Hier kommt es natürlich auch auf die sorgfältige Überprüfung der Ökologie der ersehnten Veränderung an. Nur wenn es keine Einschränkungen gibt, sollte die Veränderung mit Hilfe des Unterbewusstseins vorgenommen werden und auch nur soweit, wie es für den Hypnotisanden in diesem Moment richtig ist.

Zertifiziert von der National Guild of Hypnotists

Was ist NLP?   NLP beschäftigt sich mit der subjektiven Wahrnehmung von Menschen.

Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, ihre Beziehungen, ihre berufliche Tätigkeit und den Alltag erleben. Je nachdem, wie wir uns und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, fühlen und diese Gefühle bewerten, kann ein und dieselbe Situation als angenehm und wohltuend oder als schwierig und belastend erlebt werden. In diesem Sinne erschafft jeder einzelne Mensch seine eigene und einzigartige Realität.

Das Neuro-Linguistische Programmieren, kurz: NLP, beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst hervorbringen. Mit anderen Worten: NLP widmet sich dem Studium der menschlichen Subjektivität.

NLP handelt von Sprache und Kommunikation

Unser Alltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation – ganz gleich, womit wir beruflich oder privat unsere Zeit verbringen. Neben der Sprache gehören auch Mimik, Gestik, Tonfall und sogar Schweigen zu unseren Kommunikationsformen. Das bedeutet: Wir können nicht nicht kommunizieren. Was auch immer wir sagen oder tun, wie auch immer wir uns verhalten – wir senden permanent Botschaften an unsere Mitmenschen.

NLP geht der Frage nach, wie Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflussen. Was sagen unsere Kommunikationsmuster über uns selbst aus und wie werden wir damit von anderen wahrgenommen? NLP hilft, Kommunikationsprozesse besser zu verstehen, und trägt dazu bei, dass Kommunikation gelingt.

NLP eröffnet Zugänge zu außergewöhnlichen Fähigkeiten und Leistungen

„Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar“, so lautet eine der Vorannahmen des NLP. Die Vermittlung bzw. Aneignung von Strategien, wie Menschen mit besonderen Begabungen oder Fähigkeiten ihre Leistungen erreichen, nennen wir im NLP „Modellieren“. Die Fähigkeit zum Modellieren ist der Schlüssel zur Kompetenz. Sie ermöglicht effizienteres Lernen und lässt sich in unterschiedlichsten Bereichen anwenden: Psychotherapie, Pädagogik, Wirtschaft, Gesundheit, Sport oder in kreativen Prozessen.

Die oben stehende Erklärung wurde vom Deutschen Verband für Neuro-Linguistisches Programmieren e.V. (DVNLP) verfasst.

Experimentelle systemische Aufstellungen

In der Experimentellen Systemischen Aufstellungsarbeit verbinden sich Elemente des Psychodramas, Neulinguistischen Programmierens und andere verwandte Elemente.

Dieser Ansatz ist experimentell, um ohne Vorwissen und Vorbeeinflussung des Sichtswinkels alle Aspekte der individuellen Problemstellung zu erfassen und in der Ursache zu lösen.

Für die Klienten können hiermit, neben vielen weiteren Problemfeldern, unter anderem folgende Bereiche bearbeitet und gelöst werden:

  • Erstellen von Zukunftsvision und Zielsetzung
  • Das berufliche Umfeld
  • Organisationsaufstellungen
  • Aufstellungen von Problemzonen (Plätze,Wohnungen,Orte)

Diese Aufstellungsarbeit bedient sich der Annahme, dass alles mit allem verbunden ist, also auch jede Person in das Bewusstsein einer anderen Materie hineinfühlen, Beweggründe und Ursachen für die gestellte Frage zuverlässig empfinden und weitergeben kann, ohne selbst Vorabinformationen zu haben. Dies ist ein Phänomen, was wir alle bewusst oder unbewusst wahrnehmen.

Mit Hilfe dieses Wissens gelingt es uns in Einzel- und Gruppenarbeit, die unguten Bindungen und Verflechtungen, die entstanden sind, zu erkennen und achtsam zu lösen. Hilfreiche und positive Bindungen werden erkannt, gestärkt und als Ressourcen für den eigenen Weg nutzbar gemacht. Dieser Prozess wirkt sich auf das ganze System aus, in dem der betreffende Klient lebt.

Auch Gruppenhospitanten erleben dadurch, dass sie sich für die Aufstellung der Problemfelder der Klienten als Stellvertreter zur Verfügung stellen, eine Klärung und Erkenntnisfindung eigener innerer Prozesse.