Lass‘ Dich nicht aufhalten, schon gar nicht von Dir selbst!   –   Teil 2 „Der Satz“

Auf Facebook, LinkedIn, XING und auf meiner Homepage unter dem Menüpunkt “Philosophie“ habe ich diesen Satz stehen, aber was bedeutet dieser Satz für mich? Warum ist es zu meiner Mission geworden, dass wir alle uns nicht mehr aufhalten lassen?

Nach über 10 Jahren im Coaching-Business kann ich sagen, dass das, was uns an unserer Entwicklung hindert, ganz ganz selten wirklich von außen kommt.

Meinungen, Glaubenssätze, Blockaden

Was uns hindert, sind fast immer unsere Meinungen über uns und unser Denken, wie die Welt funktioniert. Manchmal wurden uns diese „Meinungen“ in unserer Prägephase eingegeben, manchmal sind sie durch unsere Erfahrungen entstanden.

Daraus entstehen Glaubenssätze, die wir meist unbewusst bei Entscheidungen heranziehen. Manchmal entstehen Blockaden, die uns unbemerkt mehr oder weniger langen Lebensphasen begleiten.

Hier ein Glaubenssatz von mir, der mich mein halbes Leben lang begleitet hat. Entstanden durch die weiblichen Personen meiner Familie, die alle entweder in der Bank waren oder irgendetwas mit Buchhaltung, Gehältern oder Ähnlichem zu tun hatten. Nicht, dass irgendjemand etwas zu mir gesagt hätte. Der Glaubenssatz entstand durch unwillkürliche Nachahmung.

„Nur in einer Bank kann man Geld verdienen“.

Solange der Glaubenssatz in mir war, ist es wie bei einem Traum: Da können ziemlich unsinnige Dinge passieren und man findet das völlig normal, bis man aufwacht. Als dieser Glaubenssatz aus mir herauskam, also mein „Aufwachen“, habe ich das gesehen, was Du gerade gedacht hast, vielleicht nicht in den gleichen Worten. Ich dachte damals: „Was für ein Bullshit“. Die Minderzahl der Menschen arbeitet in einer Bank und die Anderen verhungert trotzdem nicht.

Nicht, dass ich meine Zeit in der Bank missen möchte, es hat mir damals viel Spaß gemacht und für meine Entwicklung war es genau richtig.

Doch die Zeit war reif für Veränderung und ich habe bei mir mit Hilfe von NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) aufgeräumt, aber es gibt unzählige Methoden, mit denen wir diese ganzen unbewussten und bewussten Glaubenssätze aufräumen können. Einiges ist wirklich unnütz und wir benötigen es nicht mehr, anderes ist nur am falschen Platz oder nicht mehr aktuell, wie bei mir die Zeit in der Bank.

Der Trick

Der Trick ist, die passende Methode für sich oder den passenden Menschen zu finden, die bzw. der uns bei unserem inneren Frühjahrsputz unterstützt.

Denn ganz egal, was wir in unserer Umgebung wahrnehmen: Es ist nicht normal, nicht glücklich zu sein!

Häufig sind es gar nicht die großen Räder, die gedreht werden müssen, um uns glücklich zu machen. Ganz oft reicht eine kleine Stellschraube aus.

So! Das wollte ich mir heute mal von der Seele reden.

Ich glaube fest daran, dass je mehr Menschen glücklich sind, umso weniger Probleme hat unsere Gesellschaft. Glückliche Menschen muten der Umwelt weniger zu und sie fangen auch keine Kriege an, auch keine kleinen J. Sie bereichern sich nicht an anderen. Sie quälen keine anderen Lebewesen.

Das ist der Grund, weshalb dieser Satz bei mir überall zu finden ist und mich antreibt.

Ich wünsche Euch eine traumhafte restliche Woche und viel Spaß mit dem, was ihr tut.

Kirsten
Author: Kirsten