Experimentelle systemische Aufstellungen

In der Experimentellen Systemischen Aufstellungsarbeit verbinden sich Elemente des Psychodramas, Neulinguistischen Programmierens und andere verwandte Elemente.

Dieser Ansatz ist experimentell, um ohne Vorwissen und Vorbeeinflussung des Sichtswinkels alle Aspekte der individuellen Problemstellung zu erfassen und in der Ursache zu lösen.

Für die Klienten können hiermit, neben vielen weiteren Problemfeldern, unter anderem folgende Bereiche bearbeitet und gelöst werden:

  • Erstellen von Zukunftsvision und Zielsetzung
  • Das berufliche Umfeld
  • Organisationsaufstellungen
  • Aufstellungen von Problemzonen (Plätze,Wohnungen,Orte)

Diese Aufstellungsarbeit bedient sich der Annahme, dass alles mit allem verbunden ist, also auch jede Person in das Bewusstsein einer anderen Materie hineinfühlen, Beweggründe und Ursachen für die gestellte Frage zuverlässig empfinden und weitergeben kann, ohne selbst Vorabinformationen zu haben. Dies ist ein Phänomen, was wir alle bewusst oder unbewusst wahrnehmen.

Mit Hilfe dieses Wissens gelingt es uns in Einzel- und Gruppenarbeit, die unguten Bindungen und Verflechtungen, die entstanden sind, zu erkennen und achtsam zu lösen. Hilfreiche und positive Bindungen werden erkannt, gestärkt und als Ressourcen für den eigenen Weg nutzbar gemacht. Dieser Prozess wirkt sich auf das ganze System aus, in dem der betreffende Klient lebt.

Auch Gruppenhospitanten erleben dadurch, dass sie sich für die Aufstellung der Problemfelder der Klienten als Stellvertreter zur Verfügung stellen, eine Klärung und Erkenntnisfindung eigener innerer Prozesse.